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Es wird niemand gezwungen den aktiven Reflektor mitzulesen und darüber hinaus gibt es
sogar noch als Zusammenfassung – das man nichts verpasst - den OV Rundspruch JEDEN Sonntag als Aussendung auf 2m und in schriftlicher Form per email an einen separaten Verteiler. Für den OV
Rundspruch kann jeder eigene Berichte zu interessanten Aktivitäten aller Art an den Rundspruch-Sprecher schicken, was jedoch leider kaum genutzt wird. Ausnahmen wie Berichte über unseren eigenen
Flohmarkt oder Sammelbestellung von Teilen gibt es natürlich hin und wieder schon, aber was soll man auch erwarten? Wer nichts tut, dass mit Amateurfunk zu tun hat, der hat wahrscheinlich auch nichts zu
berichten?
Die Krönung war dann als ich bereits mehrmals von Leuten aus Nachbar OV’s und
aus dem eigenen OV angesprochen wurde das es „man“ – wer auch immer das konkret ist - sich von der Contest Aktivität des OV’s gestört fühlt. Müssen wir uns jetzt wirklich dafür
entschuldigen, dass wir noch aktive Leute in unserem OV haben, die mit Leib und Seele Funkamateure sind und das auch jeden Tag leben und erleben? Sollen wir die Aktivitäten einstellen oder zumindest
stark herunterschrauben das sich die nicht Aktiven nicht von uns Aktiven Funkamateuren „belästigt“ oder „gestört“ fühlen? Soll die Lethargie wirklich über Enthusiasmus, Einsatzwille und
Freude über das gemeinsame Hobby siegen?
Natürlich ist Contest nur ein kleiner Teil des Amateurfunk Spektrums, aber es ist ein
Bereich in dem man gemeinsam etwas erleben kann und sich von ganz alleine ein toller Teamgeist entwickeln kann. Natürlich ist ATV, Mikrowellen Technik, SDR Technik und vielleicht sogar D-STAR ein
interessantes Thema? Ja dann her mit den Angeboten! Vorträge, Schulungen Bastelprojekte, OV Ausflüge gemeinsame Aktivitäten aller Art anbieten oder darüber berichten – DAS bringt uns im OV weiter
und nicht das neidvolle darüber beschweren, dass „die Anderen“ eine gute Zeit haben! Die Einstellung „Ich hab zwar ein Funkgerät – aber ich schalte es nicht ein!“ hilft uns weder bei
der Verteidigung unserer Frequenzen, auch nicht bei dem Gewinn von Ansehen in der Bevölkerung und schon gar nicht bei der Nachwuchsgewinnung. Mir persönlich sind jedoch passive Mitglieder, die sich - aus
welchen Gründen auch immer - mit dem DARC und dem Amateurfunk verbunden fühlen, noch 1000x lieber als „aktive OV Besucher“ die sich über Funk-Aktivitäten des eigenen Vereins beschweren.
In Amateurfunkzeitschriften, in der Lokalpresse, auf Email Reflektoren und bei
Rundsprüchen lässt sich eben nur von Aktivitäten berichten und nicht darüber, dass man mal wieder nichts gemacht hat.
Wer findet sein OV geht zu sehr in „eine Richtung“ sollte nicht versuchen zu
bremsen sondern zu lenken! Es gibt viel zu tun …. Nur machen muss man es!
Es muss nicht immer der Vorstand sein der die anderen Mitglieder bespassen muss, jeder
ist ein Teil des Ganzen!
73 und good DX!
Helmut (DF7ZS)
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